Angst ist keine Blockade!!

Angst ist keine Blockade

Angst ist eine Emotion/ eine Energie die gelebt und richtig genutzt werden will. Wie kann eine Emotion denn eine Blockade sein? Gar nicht!!

Doch was wurde uns Jahrelang in der Spiritualität und sogar in der Psychologie beigebracht? Du musst dein Trauma heilen, du musst dein Unterbewusstsein umprogrammieren und Glaubenssatzarbeit machen.

Vielleicht liegt es nicht an unserem Denken? Vielleicht liegt es an unseren Energiezentren, wie wir mit unseren Ängsten umgehen sollten. Es ist Zeit zu akzeptieren das Ängste zum Leben dazu gehören und zu lernen, wie du nach deine Ängste richtig verstehst und richtig handeln lernst. Angst ist kein Fehler, sondern ein Navigationssystem und du kannst es nutzen wie eine Landkarte! Hör auf gegen sie und gegen dich zu kämpfen.

Angst – Warum wir sie falsch verstehen und wie wir wirklich mit ihr umgehen sollten

Angst ist nicht dein Feind. Doch wird uns immer gesagt, dass wir sie auflösen, umprogrammieren oder überschreiben müssen.

Die 2 gängigsten Methoden sind:

  • Mentale Umprogrammierung: Denk einfach anders! Oder ersetze negative Glaubenssätze durch positive!
  • Vergangenheitsbewältigung: Deine Angst kommt aus der Kindheit! Erinnere dich an das Trauma und überschreibe es mit einer positiven Emotion

Hast du jemals einer Traumatisierten Person gesagt, sie soll das positive darin sehen? Oder es mit positiven überschreiben? Menschen mit Traumata fühlen sich dann oft verarscht und nicht ernst genommen oder sie probieren es und schaffen es nur bedingt. Dann geben sie sich die Schuld, warum es nicht klappt und fühlen sich noch schlechter.

Warum? Weil diese 2 Methoden nicht die ultimative Lösung sind!

Beide Ansätze basieren auf der Annahme, dass Angst ein mentales Problem ist. Doch Angst ist mehr als ein Gedanke – sie ist eine körperliche und energetische Reaktion. Und genau hier setzt das neunzentrige System an!

 

Angst als Energie verstehen – Die Perspektive des Milzzentrums

(andere perspektiven findest du in deinem Manifestationssystem)

Die Milz ist unser ältestes Zentrum – der Sitz von Instinkt, Überlebensreaktion und körperlicher Intuition. Sie entscheidet in Sekundenbruchteilen, ob etwas sicher oder gefährlich ist.

Milz definiert/ farbig

Steht für instinktive Sicherheit und klare Impulse

Wenn dein Milzzentrum definiert ist, hast du einen natürlichen Instinkt für Gefahr. Dein Körper weiß wann du vorsichtig sein solltest und wann nicht! (Vorausgesetzt, du lebst deine Energie richtig)

  • Deine Angst ist ein klarer Impuls: Sie kommt plötzlich und geht genauso schnell
  • Sie ist zuverlässig: Deine Instinkte sind sehr präzise. Du spürst genau, wann eine Situation gefährlich ist und wann nicht.
  • Dein Körper reguliert sich von selbst: Sobald du dich in Sicherheit fühlst, verschwindet die Angst.
Typische Fehler
  • Du versuchst, deine Angst rational zu verstehen, statt einfach ein deinen Instinkt zu hören. (Wie oft hast du dir schon gedacht, hätte ich mal auf mein Gefühl gehört?)
  • Du denkst, du müsstest „mutiger“ sein, obwohl deine Angst vielleicht genau das Richtige sagt.
  • Du ignorierst den ersten Impuls deiner Milz und überdenkst alles,bis die Klarheit verloren geht.
Fragen zur Selbstreflektion
  • Kommt meine Angst in einem klaren kurzen Impuls oder bleibt sie dauerhaft?
  • habe ich gelernt, meinem Instinkt zu vertrauen oder hinterfrage ich ihn ständig?
  • Habe ich schon oft Situationen erlebt, in denen mein erster Impuls richtig war? (und hast du?)

Alltägliche Beispiele

  1. Stell dir vor du gehst Nachts eine dunkle Straße entlang.

  • Wenn dein Milzzentrum definiert ist, spürst  du sofort, ob die Situation sicher oder gefährlich ist. Wenn dein Instinkt dir sagt „Hier ist nichts“, kannst du entspannt weiter gehen.
  • Doch wenn dein Instinkt sagt „Hier stimmt was nicht“, solltest du sofort darauf hören. Nicht überdenken – handeln!

2. Du triffst eine neue Person

  • Deine Milz gibt dir sofort ein Bauchgefühl: Vertraue dieser Person oder halte Abstand.
  • Wenn du dieses Gefühl ignorierst und versuchst rational darüber nachzudenken, kannst du deine eigene Klarheit verlieren.

3. Du entscheidest spontan, eine Reise nicht anzutreten.

  • Du kannst nicht erklären, warum aber dein Körper fühlt sich unwohl dabei.
  • Später stellt sich heraus, das du dadurch eine unangenehme Situation vermieden hast.

Richtige Nutzung:

Verlasse dich auf deinen ersten körperlichen Impuls, denn deine Angst ist nur ein kurzer Schutzmechanismus. Lerne deine Intuition nicht zu überdenken, sondern handle, wenn dein Körper „ja“ oder „nein“ sagt. Angst ist für dich ein Signal und kein Dauerzustand!

Milzzentrum offen(farblos)

Verstärkte Ängste und Fremdwahrnehmung

Wenn deine Milz offen ist, nimmst du Angst nicht nur aus dir selbst heraus wahr, sondern verstärkst auch die Ängste anderer.

  • Deine Angst ist oft nicht deine eigene.
  • Du spürst Unsicherheiten aus deinem Umfeld stärker als andere.
  • Manchmal fühlst du Angst, ohne zu wissen, woher sie kommt.
Typische Fehler
  • Du hältst fremde Ängste für deine eigen und versuchst, sie mental zu lösen.
  • Du übernimmst kollektive Unsicherheiten, zum Beispiel Angst vor Krisen oder Katastrophen, obwohl du persönlich nicht betroffen bist.
  • Du „versuchst“ sicherher zu werden, obwohl deine Unsicherheit gar nicht von dir stammt.
Fragen zur Selbstreflektion
  • Ist das wirklich meine Angst? Oder nehme ich etwas von anderen auf?
  • Fühle ich mich ängstlicher in Gruppen als allein?
  • Wird meine Angst stärker, wenn ich in einer stressigen Umgebung bin?

Alltägliche Beispiele

  1. Du steigst in ein Flugzeug
  • Du hattest keine Angst, doch sobald du die Anspannung der Passagiere spürst, wird dir auch mulmig.
  • In Wirklichkeit ist das keine „Flugangst“, sondern dein offenes Milzzentrum, das die Nervosität anderer verstärkt.

2. Du bist mit ängstlichen Menschen zusammen

  • Deine Familie oder Freunde machen sich sorgen um die Zukunft, plötzlich fühlst du dich auch unsicher.
  • später merkst du: Eigentlich hattest du gar keinen Grund zur Sorge.

Richtige Nutzung:

Lerne, zwischen deiner eigenen Angst und der Angst anderer zu unterscheiden. Zieh dich bewusst aus angstbeladenen Umfeldern zurück, bevor du Entscheidungen triffst. Reflektiere auch regelmäßig. Fühlst sich die Angst wirklich nach mir an? Oder habe ich die irgendwo aufgeschnappt?

Die neue Perspektive

Angst ist nicht da, um dich zu stoppen.
Sie ist ein Signal, das dir den Weg weist – wenn du lernst, sie in deinem Design zu lesen.

Die Frage ist also nicht:
„Wie werde ich meine Angst los?“
Sondern:
„Wie nutze ich sie so, dass sie mich unterstützt?“

Dein nächster Schritt – Angst in deine Superkraft verwandeln

In einem Human Design Reading schauen wir uns an:

  • Wie dein Energietyp mit Angst umgeht

  • Ob dein Milzzentrum definiert oder offen ist – und was das bedeutet

  • Wie deine Autorität (emotional, sakral etc.) deine Entscheidungen beeinflusst

  • Welche Tore & Kanäle deine größten Trigger sind – und wie du sie in Power wandelst

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